Willkommen an Bord – der Welt der Logistik II

Michael Ernst, Jahrgang 1956, Erstausbildung Speditionskaufmann

Quelle: www.spedbauer.de
Quelle: www.spedbauer.de

Diese Seite stelle ich ins Netz, um die Spannung – die Begeisterung über, von und rund um das Phänomen „Internationale Logistik“ aus Praktikersicht noch bekannter zu machen.

Ich selbst bezeichne mich als Logistiker mit Leib und Seele. Jetzt, im höheren Alter (58) , lande ich da, wo ich in den 70er Jahren angefangen habe. Back to the roots, quasi.

Seit über 25 Jahren bin ich nahezu durchgängig als Seminarleiter, Trainer, Dozent, Ausbilder und auch Coach tätig. Und immer öfters treibt es mich an die Front des praktischen Geschehens:
Der Erstausbildung meist junger Menschen in den Betriebe und  Hochschulen. Ich arbeite  aktiv  und wirke mit  in  Vereinigungen und Verbänden;  gehe in die Oberstufen der Gymnasien und halte Vorträge  – bilde aber auch  bei Perspektiven schaffenden Weiterbildungen und Umschulungen aus.

Logistik mutiert zunehmend zur anwendungsorientierten Wissenschaftsdisziplin. Sie bedarf dringend in der Öffentlichkeit  rausgeholt zu werden aus der ewigen `Schmuddelecke`, deren Akteure als `Rickscha -Fahrer` der Nation abgekanzelt werden und deren Leistungen zwar als notwendig, aber immer noch als zu selbstverständlich und von geringem Wert angesehen werden.
Ein Signum dafür ist auch  in der  teils prekären Honorierung zu sehen.  Die Stundenlöhne, Gehälter  —auch die der Verantwortungsträger, der Chef/innen – hinken gewaltig dem Industrie-Durchschnitt hinterher.

Nahezu jeder, der sich dazu  berufen fühlt, kann eine Spedition ins Leben rufen oder  im „Kleineren“ dargestellt, einen Kurierdienst auf die Beine stellen.

Wie mit sehr arbeitswilligen Berufskraftfahrern (LKW über 3,5t) umgegangen wird, dürfen sie gerne mal nachlesen.
Stichwort:  Selbständigkeit
http://rudorff.npage.de/renerudorff-s-antwort-wegen-hermes.html

Aber BITTE:  Nicht verallgemeinern. Es gibt dankbarerweise genügend andere, positive Beispiele.

Stichwort Kurierdienste:
Viele von Arbeitslosigkeit Bedrohte oder Betroffene lassen sich für mickrige Entschädigungen von etwa UR 0,20 je Kilometer und einem Stundenlohn von unter EUR 10,00 von Kurier-Unternehmen noch dazu auf Abruf anheuern, fahren mit eigenem PKW am Besten mit einem Kombi etc.  Päckchen im Standort-Radius von etwa  20 KM aus.  Kommt es zu einem schuldhaften uto – Unfall, versteht der super (billige) Kurierfahrer die Welt nicht mehr, weil seine Haftpflichtversicherung den Schaden beim Unfallgegner zwar bezahlt, ihn selbst aber in Regress nimmt (max. ca. EUR 5001,00). Recht hat die Versicherung, schließlich hat er  mit seinem Auto dort Auto gewerblich Pakete ausgefahren.
Mal ganz abgesehen von dem eventuellen Bestehen einer Scheinselbständigkeit.

Hier werde ich neben (Fach-) Artikeln, Hintergrundwissen weitergeben, sehr gerne Fragen beantworten, Anregungen geben und nicht mit Kritik, positiver wie negativer, hinter dem Berg halten. Im Gegenteil, im interaktiven Part soll allen Logistik-Interessierten, vom Auszubildenden, Umschüler, Weiterbildungsteilnehmer, dem Studiosus von Hochschulen bis zum großem oder kleinem Unternehmer   Gelegenheit gegeben werden, seine Meinung Kund zu tun.
Sei es die Bewertung von Ausbildungsplätzen, Schulen, Universitäten, Arbeitsumfeld verschiedener Branchen und Weiterbildungsinstituten (meist als „Akademien“ und sogar als „Bildungsträger“ bezeichnet)  oder sonstigen Seminaranbietern.